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Lizenzfrei, GEMA-frei, copyright-frei: Was jede Bezeichnung wirklich erlaubt

Lizenzfrei, GEMA-frei, copyright-frei, freigegeben: Diese Begriffe werden benutzt, als bedeuteten sie dasselbe. Das tun sie nicht. Der Unterschied entscheidet, ob ein Firmenkonto abgedeckt ist, wer zahlt, wenn etwas schiefgeht, und was dir ein „kostenloser“ Download wirklich bringt.

Drei Bezeichnungen, die auf einer Download-Seite ähnlich aussehen – und in einer Lizenz ganz Verschiedenes bedeuten.

DIE KURZE ANTWORT

Lizenzfrei heißt: Du zahlst nicht pro Abspielen. Eine Lizenz brauchst du trotzdem, und diese Lizenz hat Grenzen. Copyright-frei heißt: Niemand hat überhaupt noch Rechte an der Musik. Das ist selten – und selten das, was eine Download-Seite wirklich anbietet. Für die kommerzielle Nutzung freigegeben ist die einzige der drei Angaben, die deine Situation beschreibt und nicht die Datei: Jemand, der die Rechte hat, hat genau die kommerzielle Nutzung lizenziert, die du vorhast. Ein Firmenkonto braucht die dritte. Die ersten beiden werden oft verkauft, als wären sie die dritte. Und GEMA-frei heißt nur, dass die Musik aus keinem GEMA-Repertoire stammt. Über deine Nutzungsrechte sagt das allein nichts.

In jedem Song stecken zwei Rechte

Fast alle Missverständnisse rund um Musikrechte gehen auf eine Tatsache zurück, die Download-Seiten nie erwähnen: An einem aufgenommenen Song bestehen zwei getrennte Rechte. Die Komposition (Melodie, Harmonien, Text) gehört dem Songwriter und seinem Musikverlag. Die Aufnahme (genau diese Darbietung, festgehalten in genau dieser Datei) gehört dem, der die Aufnahme bezahlt hat, meist einem Label oder dem Künstler selbst. Um einen Song in einem Video zu verwenden, brauchst du die Erlaubnis beider Seiten. Denn ein Video „synchronisiert“ Aufnahme und Komposition gleichzeitig mit Bildern.

Deshalb ist eine Aufnahme nicht frei, nur weil der Song 200 Jahre alt ist. Beethovens Komposition ist gemeinfrei. Die Aufnahme der Berliner Philharmoniker von 2019 ist es nicht. Und deshalb schützt auch eine Coverversion nicht vor einem Claim: Die Aufnahme ist neu, aber die Komposition gehört weiterhin dem ursprünglichen Songwriter.

LIZENZFREIEinmal zahlen, oft nutzenEine Lizenz ohne Gebühr pro Abspielen oder pro Aufruf. Die Rechte an der Musik bestehen weiter, und die Lizenz hat Grenzen: Plattformen, Kontoarten, Werbung, Kundenprojekte, Zeit.
COPYRIGHT-FREINiemand hat die RechteGemeinfrei (Public Domain) oder ein vollständiger Verzicht (CC0). Beide Rechte müssen erloschen oder aufgegeben sein, an der Komposition und an der Aufnahme. Bei moderner Musik wirklich selten.
FREIGEGEBENFür deine konkrete Nutzung lizenziertJemand mit den Rechten hat diese Nutzung erlaubt: kommerziell, auf deiner Plattform, für dein Konto, in deiner Werbung. Beschreibt die Vereinbarung, nicht die Datei.

Lizenzfrei: Du brauchst trotzdem eine Lizenz, du zahlst nur nicht pro Abspielen

Was bedeutet lizenzfrei? Das Wort klingt, als bräuchtest du keine Lizenz. Gemeint ist aber ein Preismodell, kein Rechtsstatus. Bei der klassischen Lizenzierung zahlst du jedes Mal eine Gebühr, wenn die Musik genutzt oder abgespielt wird. Bei lizenzfreier Musik zahlst du einmalig oder per Abo, und du nutzt den Track so oft, wie die Lizenz es erlaubt, ohne weitere Zahlungen. Die Rechte an der Musik bleiben vollständig bestehen. Die Bibliothek oder der Komponist dahinter besitzt den Track weiterhin und kann Nutzungen außerhalb der Lizenz unterbinden.

Drei Grenzen stehen in fast jeder Lizenz für lizenzfreie Musik, und alle drei sind für ein Firmenkonto wichtig:

  • Umfang. Die meisten Bibliotheken verkaufen einen Tarif für private Kanäle und einen kommerziellen Tarif. Der Creator-Tarif von Epidemic Sound deckt private Inhalte auf einem Kanal pro Plattform ab und schließt Kundenprojekte und digitale Werbung aus; dafür brauchst du den Pro-Tarif. Der Social-Tarif von Artlist „deckt keine Kundenprojekte ab“, die Pro-Lizenz dagegen deckt „Kundenprojekte, bezahlte Werbung, Websites, Podcasts, Rundfunk und TV“ ab. Ein Firmenkonto, das mit dem privaten Tarif postet, ist nicht von der Lizenz gedeckt, obwohl es bezahlt hat.
  • Zeit. Abo-Lizenzen hängen am Veröffentlichungsdatum. Laut Hilfe-Center von Epidemic Sound bleiben Inhalte, die während eines aktiven Abos veröffentlicht wurden, „für immer für die Monetarisierung freigegeben“. Videos, die nach dem Ende des Abos mit seiner Musik veröffentlicht werden, monetarisiert dagegen Epidemic Sound – es beansprucht sie also. Die Bedingungen von Artlist funktionieren genauso: Fertige Projekte bleiben lizenziert, neue Projekte nach dem Ende des Tarifs nicht.
  • Kanäle. Bibliotheken schützen dich vor Content-ID-Claims, indem sie deine registrierten Kanäle auf eine Safelist setzen. Ein Video von einem nicht registrierten Konto – oder vom Konto eines Kunden, das du vergessen hast hinzuzufügen – kann beansprucht werden, obwohl die Musik lizenziert ist.

Das alles heißt nicht, dass lizenzfreie Musik ein schlechtes Angebot ist. Es heißt, dass sie ein Angebot mit Bedingungen ist – und die Bedingungen entscheiden, ob dein Firmenkonto abgedeckt ist.

Und was ist gemafreie Musik? „GEMA-frei“ heißt: Die Musik stammt aus keinem GEMA-Repertoire. Die GEMA ist eine Verwertungsgesellschaft. Über deine Nutzungsrechte sagt „GEMA-frei“ allein nichts. Auch bei GEMA-freier Musik bleibt die Frage aus diesem Artikel: Welche Lizenz gilt, und deckt sie dein Firmenkonto ab? ReelMusic ist dafür ein Beispiel. Jeder Track ist GEMA-frei, und laut Lizenz darfst du ihn auch nicht selbst bei der GEMA anmelden. Kommerziell nutzen darfst du aber nur Tracks aus einem bezahlten Tarif. Tracks aus dem Gratis-Tarif sind für die private, nicht kommerzielle Nutzung gedacht.

Wirklich urheberrechtsfreie Musik gibt es in zwei Formen. Gemeinfreie Werke (Public Domain) sind Kompositionen, deren Urheberrecht abgelaufen ist, in der EU und im Vereinigten Königreich in der Regel 70 Jahre nach dem Tod des Komponisten. CC0 ist eine rechtliche Erklärung, mit der ein Urheber auf alle Rechte an einem Werk verzichtet. Beides gibt es wirklich, und beides ist eng begrenzt: Für eine gemeinfreie Komposition brauchst du trotzdem eine gemeinfreie oder unter CC0 veröffentlichte Aufnahme, und nur sehr wenige professionelle Aufnahmen werden so veröffentlicht.

Was meist als „copyright-frei“ oder „No-Copyright-Musik“ angeboten wird, vor allem auf YouTube-Kanälen und Gratis-Download-Seiten, ist etwas anderes: lizenzfreie Musik mit Lizenz oder Creative-Commons-Musik mit Bedingungen, umbenannt, damit sie bei diesem Suchbegriff gefunden wird. YouTube selbst grenzt sich auf der Hilfeseite zur Audio-Mediathek davon ab: „YouTube ist nicht für Probleme verantwortlich, die durch ‚lizenzfrei nutzbare‘ Musik und Soundeffekte von YouTube-Kanälen oder aus anderen Mediatheken entstehen.“ Wenn dir ein Kanal, von dem du nie gehört hast, einen Track in Chart-Qualität ganz ohne Bedingungen verspricht, geh davon aus, dass es Bedingungen gibt, die du nur nicht siehst.

Creative Commons: das Kleingedruckte, das Unternehmen ausschließt

Creative-Commons-Musik ist kostenlos, aber nicht ohne Bedingungen, und eine Bedingung zielt direkt auf Firmenkonten. CC BY erlaubt jede Nutzung, auch die kommerzielle, solange du den Urheber so nennst, wie es die Lizenz beschreibt. Die Audio-Mediathek von YouTube nutzt diese Lizenz für einen Teil ihres Katalogs und schreibt: „Wenn du einen Titel mit einer Creative-Commons-Lizenz verwendest, musst du den Künstler in der Videobeschreibung erwähnen.“ CC BY-NC ergänzt „NonCommercial“ (nicht kommerziell) und schließt damit genau die Beiträge aus, die ein Firmenkonto postet. CC BY-SA verlangt, dass du dein eigenes Video unter derselben Lizenz veröffentlichst, und das will fast kein Unternehmen. Lies vor der Nutzung eines CC-Tracks die zwei Buchstaben nach „BY“. Sie sind die ganze Lizenz.

Für die kommerzielle Nutzung freigegeben: Was dafür stimmen muss

„Freigegeben“ (englisch „cleared“) sagt die Musikbranche, wenn jeder Rechteinhaber einer bestimmten Nutzung zugestimmt hat. Es ist eine Aussage über eine Vereinbarung, nicht über eine Datei, und vier Dinge müssen stimmen, damit sie gilt:

  1. Jemand hat die Rechte oder handelt für die Rechteinhaber. Eine Bibliothek, die die Tracks von Komponisten lizenziert hat, ein Label, das seinen eigenen Katalog lizenziert, oder ein Generator, dessen Anbietervertrag die erzeugte Musik überträgt oder lizenziert.
  2. Die Lizenz deckt deine Nutzung ab. Kommerzielle Nutzung, auf deinen Plattformen, in bezahlter Werbung, wenn du sie schaltest, und für Kundenprojekte, wenn du welche lieferst. „Kommerziell“ allein reicht nicht, wenn Werbung oder Rundfunk ausgenommen sind und du sie brauchst.
  3. Die Lizenz deckt dich ab. Das Konto, das Unternehmen, den Kunden. Der private Tarif eines Freelancers gibt das Firmenkonto des Kunden nicht frei.
  4. Du kannst es nachweisen. Ein Lizenzzertifikat, eine Rechnung mit dem Namen des Tarifs, ein Nachweis über die Erzeugung. Wenn eine Plattform einen Claim meldet oder eine Kanzlei schreibt, beendet der Nachweis die Diskussion.

Auf den Plattformen selbst gibt es „freigegeben“ in einer engen, eingebauten Form. Die Meta Sound Collection und die Commercial Music Library von TikTok sind nur auf der jeweiligen Plattform für die kommerzielle Nutzung freigegeben. Das Materials License Agreement von CapCut erlaubt kommerzielle Sounds „innerhalb von CapCut, TikTok und TikTok for Business“; alles andere braucht eine eigene Lizenz der Rechteinhaber. Die Erklärung zu Trend-Sounds im Firmenkonto geht diese Bibliotheken im Detail durch.

Wie KI-generierte Musik einzuordnen ist

Bei generierter Musik liegt der Fall bei allen drei Begriffen etwas anders. Im Januar 2025 veröffentlichte das US Copyright Office, die Urheberrechtsbehörde der USA, Teil 2 seines Berichts über Urheberrecht und künstliche Intelligenz. Es kam zu dem Schluss, dass sich „das Urheberrecht nicht auf rein KI-generiertes Material erstreckt oder auf Material, bei dem die menschliche Kontrolle über die gestalterischen Elemente nicht ausreicht“, und dass „Prompts allein keine ausreichende Kontrolle bieten“. Ein Track, der aus einem Prompt generiert wurde, ist in den USA also im wörtlichen Sinn fast copyright-frei: Niemand kann ihn als eigenen Song registrieren.

Frei nutzbar ist er dadurch nicht. Dein Recht, einen generierten Track zu nutzen, kommt aus den Bedingungen des Anbieters, und die unterscheiden sich stark. Die Nutzungsbedingungen von Suno, gültig ab 3. September 2026, übertragen die Rechte des Unternehmens an der erzeugten Musik auf Pro- und Premier-Abonnenten. Sie beschränken Musik aus dem Gratis-Tarif auf „persönliche und nicht kommerzielle Zwecke“ und halten fest, dass Suno „keine Zusicherung oder Gewähr“ dafür gibt, „dass an einem Output ein Urheberrecht entsteht“. Die Tarife von Mubert bis einschließlich Creator sind nicht kommerziell, und alle Tarife schließen die Anmeldung bei Content ID und die Veröffentlichung als eigenständiger Song auf Streamingdiensten aus. Die Bedingungen von ReelMusic – um unser eigenes Produkt als Beispiel zu nehmen – gewähren für Tracks aus einem bezahlten Tarif eine unbefristete, weltweite, nicht exklusive kommerzielle Lizenz ohne Gebühr pro Nutzung. Diese Lizenz bleibt nach einer Kündigung bestehen. Verboten ist, einen Track bei der GEMA oder bei Content ID anzumelden oder ihn als eigenständige Musik zu verkaufen.

Zwei Fragen entscheiden, ob ein generierter Track wirklich freigegeben ist. Wurde das Modell mit lizenzierten Daten trainiert, sodass die erzeugte Musik keine echte Aufnahme nachbildet, die ein Abgleichsystem finden könnte? Und steht der Anbieter mit einer Lizenz hinter der Musik, die bis zu dir als Endnutzer reicht, bezahlte Werbung eingeschlossen? Ein Generator, bei dem beide Antworten Ja lauten, gibt einem Firmenkonto etwas, das kein Katalog bieten kann: einen Track, den kein Label, kein Verlag und keine Bibliothek je registriert hat. Es gibt also nichts, womit er übereinstimmen könnte.

Abgleichsysteme vergleichen hochgeladene Videos mit registrierten Aufnahmen. Ein lizenzierter Track aus der Musikbibliothek ist registriert und steht für dich auf der Safelist. Ein für dein Video komponierter Track ist gar nicht registriert: kein Treffer, nichts zu beanspruchen.

Wer in welchem Fall das Risiko trägt

MusikquelleFirmenkonto abgedeckt?Wer das Risiko trägtWas einen Streit beendet
Hauptbibliothek der Plattform (Trend-Sounds)NeinDu. Die Bedingungen der Plattform legen die Verantwortung auf den, der postet.Nichts; die Nutzung lag außerhalb der Lizenz
Kommerzielle Bibliothek der Plattform (Sound Collection, TikTok CML)Ja, auf dieser PlattformDie Plattform, für Nutzungen in ihrer AppDer Nachweis, dass der Track aus der kommerziellen Bibliothek stammt
Abo für lizenzfreie Musik, privater TarifNeinDu, bei jedem kommerziellen BeitragWechsel in den kommerziellen Tarif und erneute Veröffentlichung
Abo für lizenzfreie Musik, kommerzieller TarifJa, solange es läuftDie Bibliothek, für Inhalte, die während des Tarifs veröffentlicht wurdenLizenzzertifikat mit dem Veröffentlichungsdatum
Creative Commons BYJa, mit NamensnennungDu, wenn die Namensnennung fehlt oder der Uploader über die Lizenz gelogen hatDie Lizenzseite und deine Namensnennung
Creative Commons BY-NCNeinDuNichts; kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen
Gemeinfrei oder CC0 (Komposition und Aufnahme)JaNiemand, wenn beide Rechte wirklich frei sindBelege für den Status der Aufnahme
KI-Generator, Gratis-TarifMeist neinDuNichts; die meisten Gratis-Tarife schließen kommerzielle Nutzung aus
KI-Generator, bezahlter Tarif mit kommerzieller LizenzJa, im Rahmen der BedingungenDer Anbieter, soweit seine Bedingungen es vorsehenNachweis über die Erzeugung und die Lizenz des Tarifs

Eine Musiklizenz lesen: die fünf Klauseln, auf die es ankommt

Lizenzen sind lang, aber für ein Unternehmen, das kurze Videos postet, ändern nur fünf Klauseln die Antwort. Such im Dokument nach diesen Stellen, bevor du ein Abo abschließt.

  1. Erlaubte Nutzung. Achte auf Wörter wie „kommerziell“, „Werbung“ oder „bezahlte Promotion“ und „Kunde“ – in englischen Lizenzen „commercial“, „advertising“, „paid promotion“ und „client“. Fehlt Werbung, sind beworbene Beiträge nicht von der Lizenz gedeckt. Fehlen Kundenprojekte, darf eine Agentur das Video nicht liefern.
  2. Laufzeit. Bleibt die Lizenz für veröffentlichte Inhalte nach einer Kündigung bestehen? Epidemic Sound, Artlist und ReelMusic sagen Ja für Inhalte, die entstanden sind, während der Tarif aktiv war. Manche kleineren Bibliotheken nicht, und manche knüpfen die Lizenz daran, dass das Konto bestehen bleibt.
  3. Plattformen und Gebiet. Die eigenen Bibliotheken der Plattformen gelten nur auf der jeweiligen Plattform. Die meisten Stock-Lizenzen gelten weltweit und nur online; Fernsehen, Radio und Kino sind meist ein eigener Tarif.
  4. Kanäle und Claims. Wie viele Kanäle kannst du pro Plattform registrieren, und wie geht die Bibliothek mit einem Content-ID-Claim um? Eine Bibliothek mit einem klaren Verfahren, um Claims aufzuheben, spart Stunden. Ein Generator sollte sagen, welche Nachweise er bei einem falschen Treffer bereitstellt.
  5. Ausschlüsse. Fast jede Lizenz verbietet, die Musik weiterzuverkaufen, sie in eine andere Bibliothek aufzunehmen, sie bei Content ID oder einer Verwertungsgesellschaft anzumelden oder sie als eigenständigen Song auf Streamingdiensten zu veröffentlichen. Das ist normal und für die Nutzung in Videos kein Problem. Es zeigt aber, dass die Lizenz eine Nutzungslizenz ist und kein Eigentum.

Checkliste vor dem Posten

  • Die Lizenz nennt die kommerzielle Nutzung, und sie nennt Werbung, wenn du den Beitrag bewerben willst.
  • Der Tarif passt zum Konto: Unternehmen, Marke oder Kunde, nicht „privater Kanal“.
  • Der Kanal oder das Konto, das das Video postet, ist bei der Bibliothek registriert, oder die Lizenz verlangt das nicht.
  • Das Video wird veröffentlicht, solange der Tarif aktiv ist, und du weißt, was die Lizenz nach einer Kündigung sagt.
  • Wenn der Track unter Creative Commons steht, hast du die Buchstaben nach „BY“ gelesen und die Namensnennung ergänzt.
  • Wenn der Track KI-generiert ist, stammt er aus einem Tarif mit kommerzieller Nutzung und von einem Anbieter, der angibt, dass seine Trainingsdaten lizenziert sind.
  • Du hast den Nachweis gespeichert: Lizenzzertifikat, Rechnung oder Nachweis über die Erzeugung, mit Datum.
Hinweis in eigener Sache: ReelMusic ist unser eigenes Produkt und kommt in diesem Artikel als ein Beispiel für die Lizenz eines Generators vor. Die Bedingungen der Mitbewerber sind von ihren öffentlichen Seiten zitiert, die in den Quellen verlinkt sind, mit dem Stand vom 7. September 2026.

FAQ

Heißt lizenzfrei kostenlos?

Nein. Lizenzfrei heißt, dass du keine Gebühr pro Abspielen oder pro Aufruf zahlst. Eine Lizenz brauchst du trotzdem, und die meisten Bibliotheken für lizenzfreie Musik verkaufen diese Lizenz als Abo mit einem privaten und einem kommerziellen Tarif.

Ist copyright-freie Musik wirklich frei von Rechten?

Selten. Wirklich copyright-freie Musik ist gemeinfrei oder unter CC0 veröffentlicht, und das muss für die Komposition und für die Aufnahme gelten. Die meisten Tracks, die online als copyright-frei bezeichnet werden, sind lizenzfreie Tracks mit Lizenz oder Creative-Commons-Tracks mit Bedingungen.

Darf ich lizenzfreie Musik im Firmenkonto nutzen?

Nur wenn die Lizenz die kommerzielle Nutzung abdeckt. Bibliotheken wie Epidemic Sound und Artlist verkaufen einen Tarif für private Kanäle und einen eigenen Pro- oder kommerziellen Tarif für Firmenkonten, Kundenprojekte und Werbung.

Wem gehört KI-generierte Musik?

In den USA kam das Copyright Office in seinem Bericht vom Januar 2025 zu dem Schluss, dass sich das Urheberrecht nicht auf rein KI-generiertes Material erstreckt. Dein Recht, einen solchen Track zu nutzen, kommt aus der Lizenz des Anbieters. Deshalb kommt es auf den Tarif an, in dem du ihn erzeugst.

Was heißt „für die kommerzielle Nutzung freigegeben“?

Dass jeder Rechteinhaber des Tracks, oder der Anbieter an seiner Stelle, genau die kommerzielle Nutzung lizenziert hat, die du vorhast: deine Plattform, deine Kontoart, Werbung, wenn du sie schaltest, und Kundenprojekte, wenn du welche lieferst.

FREIGEGEBEN, WEIL NEU KOMPONIERT

Ein Track, den es vorher nie gab, hat keine fremden Rechte, die du klären musst

ReelMusic komponiert einen eigenen Track für dein Video. Im bezahlten Tarif ist er lizenzfrei und für die kommerzielle Nutzung freigegeben, und die Lizenz bleibt bestehen, wenn du kündigst. Keine Namensnennung, keine Safelist. Kostenlos testen auf dem iPhone.

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Quellen
  1. U.S. Copyright Office, Copyright and Artificial Intelligence, Part 2: Copyrightability, Januar 2025, Zusammenfassung (Executive Summary).
  2. Epidemic Sound Help Center, What happens after I cancel my subscription?; Umfang der Tarife laut Photutorial, geprüft am 30. Juli 2026.
  3. Lizenzumfang von Artlist laut Photutorial, Artlist pricing and plans, geprüft am 29. Juli 2026.
  4. YouTube-Hilfe, Musik und Soundeffekte aus der Audio-Mediathek verwenden.
  5. Suno, Terms of Service, gültig ab 3. September 2026.
  6. Mubert, Render pricing and licence tiers.
  7. CapCut, Materials License Agreement.
  8. ReelMusic, Terms & EULA, Abschnitte 7 und 8.
  9. Creative Commons, About CC licenses.

Die Zitate von YouTube stammen von der deutschen Hilfeseite. Zitate aus englischsprachigen Quellen sind ins Deutsche übersetzt.

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